Endoskopie Zentrum

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UNSERE ERFAHRUNG

Seit mehr als 20 Jahren haben wir uns im Klinikum München West auf die operative Therapie von Kinderwunschpatientinnen spezialisiert. Im Jahre 2003 gründeten wir das Endoskopie-Zentrum München. Wir operieren nahezu jede gynäkologische Operation endoskopisch und führen jährlich über 1.700 endoskopische Operationen durch. Dank dieser großen Routine haben wir kurze Operationszeiten und sehr gute Behandlungserfolge.

SCHNELLE GENESUNG DURCH DAS SCHONENDE OPERATIONSVERFAHREN

Wir führen fast alle unsere gynäkologischen Operationen mit einer Bauchspiegelung (endoskopisch) durch. Für die Patientin bedeutet das, große Schnitte um in den Bauchraum zu gelangen, sind nicht mehr notwendig. Bei endoskopischen Operationen entstehen nur sehr kleine Wunden. Dadurch wird die Wundheilung beschleunigt, der Wundschmerz und die Narbenbildung sind minimal und der Klinikaufenthalt verkürzt sich deutlich. Bei der endoskopischen OP erfolgt der Zugang durch ein nur wenige Millimeter dünnes Endoskop. Mit dem röhrenförmigen Instrument können Eingriffe minimal-invasiv und sehr gewebeschonend durchgeführt werden. Operiert wird über ein Videobild, das von einer kleinen Kamera auf einen HD Bildschirm übertragen wird.

OPs bei folgenden Krankheitsbildern

Myome sind gutartige Bindegewebsknoten in der Gebärmutter. Sie kommen häufig vor und machen meistens keine Beschwerden. Abhängig von Größe und Lage kann es aber zu Symptomen wie einer verstärkten Menstruationsblutung, Unterleibsbeschwerden, Fehlgeburten oder einem unerfülltem Kinderwunsch kommen.

Nur bei Beschwerden oder starkem Wachstum müssen Myome entfernt werden. Fast alle Myome können heute endoskopisch operiert werden. Bei Kinderwunsch ist ein Erhalt der Gebärmutter immer möglich und selbst nach größeren Operationen ist eine problemlose Schwangerschaft die Regel.

Zu Verwachsungen im Bauchraum kann es nach Entzündungen, offenen Operationen oder durch Endometriose kommen. Diese können Schmerzen, Verdauungsprobleme und eine Sterilität verursachen. Durch eine Bauchspiegelung unter Einsatz moderner Technik wie z. B. eines Lasers oder einer Ultraschallschere können sie schonend und effektiv gelöst und die Beschwerden so beseitigt werden.

Von einer Sterilität (unerfülltem Kinderwunsch) spricht man, wenn es nach einem Jahr mit regelmäßigem Geschlechtsverkehr nicht zu einer Schwangerschaft gekommen ist. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein. Bei hormonellen Störungen kann es zu einem unregelmäßigen Zyklus mit Ausbleiben des Eisprunges kommen. Organische Befunde wie Myome, Endometriose, Verwachsungen oder Fehlbildungen der Gebärmutter können ebenfalls die Ursache sein.

Darüber hinaus gibt es noch viele immunologische und andere uns zum Teil noch unbekannte Faktoren. Bei der operativen Abklärung einer Sterilität führen wir immer eine Spiegelung der Gebärmutter, eine Bauchspiegelung und eine Durchgängigkeitsprüfung der Eileiter (Chromopertubation) durch. Haben wir das Problem gefunden, können wir es direkt bei der Operation behandeln.

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Zysten an den Eierstöcken. Bei jedem Eisprung bildet sich eine Zyste von ca. 2 cm Durchmesser. Bleibt ein Eisprung aus, kann diese stark wachsen, bildet sich aber in der Regel wieder von selbst zurück. Daneben gibt es aber noch weitere Arten, die sich nicht zurückbilden und operativ entfernt werden müssen. Fast alle Zysten können heute minimal invasiv mit Erhalt des Eierstockes operiert werden.

Es gibt heute drei unterschiedliche Methoden, eine Gebärmutter (Uterus) zu entfernen. Bei den beiden klassischen Operationen wird der Uterus über einen Bauchschnitt oder vaginal (durch die Scheide) entfernt. Bei der neuen minimal invasiven Methode wird die Gebärmutter durch eine Bauchspiegelung entfernt.

Da die meisten Erkrankungen, die eine Hysterektomie notwendig machen, nur deren Körper und nicht den Gebärmutterhals betreffen, kann dieser erhalten werden. Dieses Vorgehen schont den Beckenboden und verringert den Umfang des Eingriffes deutlich. So verkürzen sich Operationszeit, Verweildauer im Krankenhaus und die Erholungsphase nach der Operation deutlich. Diese Technik kann heute auch schon bei einem deutlich vergrößerten Uterus angewendet werden.

Ursachen der Beckenbodeninsuffizienz können Schäden am Beckenboden durch Veranlagung (Bindegewebsschwäche), Schwangerschaft und Geburt, Obstipation mit Pressen, regelmäßig schweres Heben, chronischer Husten oder Alterungsprozesse des Bindegewebes sein. Typische Beschwerden können Harninkontinenz, Druckgefühl nach unten, Vorfallgefühl, Stuhlinkontinenz oder ein subjektiv instabiler Beckenboden sein. Nach intensiver Diagnostik gibt es unterschiedliche Therapiekonzepte die individuell an die Patientin angepasst werden, um den besten Erfolg zu erzielen.

Uterusfehlbildungen entstehen fast immer durch eine inkomplette Verschmelzung der Müllerschen Gänge oder ein unvollständiges Verschwinden des Trennhäutchens (Septum). Das Uterusseptum ist die häufigste Fehlbildung an der Gebärmutter und oft ein Sterilitätsfaktor oder Grund von Fehlgeburten. Hierbei besteht eine Trennwand innerhalb der Gebärmutter. Das Septum (Scheidenwand) zieht sich häufig nur zum Teil durch die Gebärmutter, seltener trennt es die Gebärmutterseiten vollständig voneinander. Mit der operativen Gebärmutterspiegelung wird diese Wand durchtrennt. Dadurch entsteht eine normal große Höhle der Gebärmutter und Fehlgeburts- und Frühgeburtsraten werden dadurch verringert.

Operationsspektrum

  • Diagnostik bei Sterilität
  • Therapie der Endometriose
  • Entfernung von Zysten und Tumoren der Eierstöcke
  • Myom-Entfernung
  • Lösung von Verwachsungen
  • Therapie von Eileiterschwangerschaften
  • Schonende Entfernung der Gebärmutter
  • Inkontinenzoperationen
  • Diagnostische Gebärmutterspiegelung
  • Entfernung von Myomen und Polypen
  • Entfernung von Septen
  • Abtragung der Gebärmutterschleimhaut
Endoskopische Eingriffe: 1425
davon:
  • Endometriose: 325
    darunter 21 Darmresektionen bei tief infiltrierender Endometriose
  • Myome: 195
  • Ovarialzysten: 133
  • Verwachsungen: 112
  • Wiederherstellung der Eileiter: 37
  • Gebärmutterentfernungen: 209
  • Operative Spiegelungen der Gebärmutter: 55

Informationen für Patientinnen

In der Sprechstunde können wir alle Befunde durch eine Ultraschalluntersuchung diagnostizieren. Danach erarbeiten wir ein Therapiekonzept und besprechen dieses mit Ihnen. Sie werden immer von einem erfahrenen Facharzt gesehen, der die anstehende Operation dann auch durchführt. Wenn Sie eine weite Anreise haben, können Sie uns vorab Ihre Krankengeschichte per E-Mail zusenden. Einer unserer Ärzte meldet sich nach Sichtung Ihrer Unterlagen gerne telefonisch bei Ihnen. Wir führen unsere Operationen im Klinikum München West bei uns im Hause durch. Gerne können Sie bereits am Tag vor der Operation in der Klinik aufgenommen werden. Wir besprechen mit Ihnen im Vorfeld die Operation anhand angefertigter Bilder. Die Operation erfolgt mit Vollnarkose. Wir verfassen nach der Operation einen Bericht für Ihren betreuenden Arzt mit den weiteren Therapieempfehlungen.

Weitere Informationen über die Technik einer Bauchspiegelung erhalten sie bei der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische und Geburtshilfliche Endoskopie e.V.

Informationen für Ärzte

Gerne können Sie Patientinnen in unserer Sprechstunde auch zu einer zweiten Meinung vorstellen. Konkrete Fragestellungen können wir bereits vorab telefonisch oder per E-Mail klären. Bei stehender OP-Indikation und weiter Anreise können wir auch direkt einen Termin für eine Operation festlegen. Die Untersuchungen und OP-Besprechung führen wir dann bei uns am Tag der stationären Aufnahme durch.

Praxiszeiten

  • Montag
    09:00 - 12:0014:00 - 16:00
  • Dienstag
    09:00 - 12:0014:00 - 19:00
  • Mittwoch
    09:00 - 12:0013.30 - 16:00
  • Donnerstag
    09:00 - 12:0014:00 - 18:00
  • Freitag
    09:00 - 12:00

Termin vereinbaren

Anschrift

  • Endoskopie und Endometriose-Zentrum München
  • Dr. Otto Kabdebo
  • Dr. Robert Theiss
  • Bodenseestraße 7
  • 81241 München
  • S-Bahn-Station: München Pasing
  • Parkplatzempfehlung: Pasing Arcaden
  • Anfahrt: Google Maps